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Austreibungsphase: Gebärhilfen


Der Gebärstuhl (auch Gebärschemel) ist eine Konstruktion mit Beinstützen, Handgriffen und einer verstellbaren Rückenlehne, die je nach Wunsch der Gebärenden unterschiedlich hoch eingestellt werden kann. Die öffnung im Sitzteil entspricht der weiblichen Anatomie. Becken und Lendenbereich werden ideal abgestützt. Der Rücken wird im Gebärstuhl ebenfalls optimal gestützt. Diese Zwischenposition zwischen Liegen und Stehen ist für die Wehenphase und auch für die Austreibungsphase geeignet.

Das hufeisenförmige Gebärkißen wird auf den Boden oder auf das Bett gelegt, wenn die Frau eine kauernde Haltung einnimmt. Das Gebärkißen ist seitlich mit zwei praktischen Handgriffen versehen. Die Gebärende kann sich in der Austreibungsphase mit den Armen abstützen.

Der Riesenball mit einem Durchmeßer von 65 Zentimetern wird in den Geburtsvorbereitungskursen und während der Wehen verwendet.
Die werdende Mutter setzt sich rittlings auf den Ball, wobei die Schaukelbewegungen die Schmerzen lindern. Sie kann den Ball in der Hockestellung auch als Stütze verwenden.Der Ball ermöglicht sehr kleine Bewegungen mit dem Becken, die in der Wehenphase die Wehenschmerzen erträglicher machen und die Mobilität der Gebärmutter begünstigen.

Beim Bean Bag (wörtlich "Bohnensack") handelt es sich um ein weiches großformatiges Kißen aus abwaschbarem Stoff mit einem mit Polystyrolkugeln gefüllten Innensack. Der Bean Bag paßt sich an die natürliche Körperform und die unterschiedlichen Haltungen der Gebärenden in der Wehen - und Geburtsphase an.

Der Gebärhocker, eine Art Polstersitzmöbel, hilft Frauen, möglichst natürlich zu gebären: In der Hockestellung drücken die Schwerkraft und das Gewicht des Babys auf den Muttermund und fördern die Dilatation. Der Gebärhocker ist in Nordeuropa sehr verbreitet. Er kann für eine Waßergeburt in die Badewanne gestellt werden, oder auch unter die Dusche, wo Sie sich eine belebende und wohltuende Waßermaßage gönnen. Der Gebärhocker besteht aus zwei Teilen: dem nach vorne geöffneten Sitzteil, das die Beweglichkeit des Beckens fördert und bequemen und sicheren Halt gibt, und der gradierbaren Schale, um etwaiges Blut aufzufangen. Falls der Partner es wünscht, kann er sich dabei hinter die Gebärende setzen und sie während der Wehen in den Armen halten.

Das Geburtsrad (auch Romarad), die Erfindung eines Basler Architekten, wird seit etwa zehn Jahren in zahlreichen Krankenhäusern weltweit erfolgreich eingesetzt. Es besteht aus drei Teilen: einer Metallstruktur mit Doppelspirale, einem Sitzteil mit Kopf- und Lendenwirbelstütze und zwei Schwingen. Das Sitzteil ist so gebaut, daß die Rückengegend von den Steißbeinknochen bis zu den Oberschenkeln bequem gestützt wird, ohne die natürliche Beweglichkeit des Beckens in den verschiedenen Geburtsphasen einzuschränken. Das Romarad erlaubt der Gebärenden, beliebige Stellungen einzunehmen, und fördert das harmonische Zusammenspiel von Beckenboden- und Bauchmuskeln. Eine der beiden Schwingen ermöglicht die Rotation der Spirale, um die Bewegungen der Gebärenden zu begleiten; die zweite dient dazu, die gesamte Konstruktion in der Schwebe zu halten, um geburtshilfliche Maßnahmen zu erleichtern. Falls ein Eingriff (Geburtszange, Saugglocke, Dammschnitt) notwendig wird, läßt sich der Hocker stabil in Halterungen befestigen.
Page created on: 03/09/2012
Last modified on: 03/09/2012
 
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