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Abstoßung
Als Abstoßung wird die Abwehrreaktion des Immunsystems eines transplantierten Patienten, welches das neue Organ wie einen Fremdkörper bekämpft, bezeichnet.

Adulte (somatische) Stammzelle
In verschiedenen Gewebetypen vorkommende nichtdifferenzierte Zelle, die sich erneuern und differenzieren und sämtliche Zelltypen ihres Gewebetyps hervorbringen kann.

Amniozentese
(Fruchtwaßeruntersuchung) Mit einem Einstich durch die Bauchdecke wird zu Diagnosezwecken Fruchtwaßer aus der Gebärmutterhöhle entnommen.

Anpaßungsfähigkeit
Fähigkeit der Stammzellen eines adulten Gewebetyps, differenzierte Zellen eines anderen Gewebetyps hervorzubringen.

Aphärese
Blutreinigungsverfahren zur Entfernung von einem oder mehreren Elementen, z.B. Plättchen, Plasma, Leukozyten usw. Das Blut wird danach dem Körper wieder zugeführt.

Autologe Transplantation
Wiederzuführung der (zur Rekonstruktion der Hämatopoese des Knochenmarks fähigen) eigenen Stammzellen, die aus dem Knochenmark oder peripheren Blut des Patienten entnommen wurden. Da die wieder zugeführten Zellen vom Patienten selbst stammen, kommt es nach der Transplantation weder zu Abstoßung noch zu immunologisch bedingten Gewebeschäden.

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Befruchtung
Vorgang der Vereinigung eines männlichen Gameten (Spermatozoe) und eines weiblichen Gameten (Eizelle oder Oozyte).

Blastocoel, Blastoderm und Blastomer
Im Stadium der Blastula gebildeter Hohlraum im Embryo. Das Blastocoel wird vom Blastoderm abgegrenzt, das aus so genannten Blastomerzellen besteht; diese scheiden eine Flüßigkeit ab, die das Blastocoel füllt.

Blastozyste
Frühstadium der Embryonalentwicklung mit beginnender Differenzierungstendenz der Zellen. Die Blastozyste ist grob kugelförmig und besteht aus einer äußeren Zellschicht (Trophectoderm), einem flüßigkeitsgefüllten Hohlraum (Blastocoel) und aus einer Zellansammlung im Innern der Blastozyste (innere Zellmaße).

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Differenzierung
Vorgang, bei dem sich eine nichtspezialisierte Zelle in eine spezialisierte Zelle verwandelt, z.B. Herz-, Leber- oder Muskelzelle.

DNA
Bei der Desoxyribonukleinsäure (oder DNA) handelt es sich um ein hochkomplexes Molekül im Innern des Zellkerns. Die DNA ist Trägerin zahlreicher Informationen, die das ordentliche Funktionieren der verschiedenen Strukturen und Organe des Körpers ermöglichen.

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Ektoderm
äußere embryonale Schicht; aus dem Ektoderm entstehen das Nervensystem, einige Sinnesorgane (Augen, Ohren), die Haut und die Hilfsorgane der Haut.

Embryo
Frühentwicklungsphase des menschlichen Organismus; körnchengroß (unter 1 mm), Zeit zwischen der Befruchtung und dem Ende der 8. Schwangerschaftswoche. Ab der 9. Schwangerschaftswoche spricht man von einem Fetus.

Embryonale Stammzellen
Primitive (nicht differenzierte) Stammzellen, aus denen der Embryo in der Frühentwicklung bei Säugetieren besteht. Diese Zellen können alle Typen von spezialisierten Zellen hervorbringen.

Endoderm
Innere embryonale Schicht; aus dem Endoderm entstehen die Zellen des Verdauungstrakts, Leber, Pankreas, der Großteil des Atemapparats, ein Teil von Blase und Harnleiter sowie weitere Gewebe.

Ex-vivo
Der lateinische Ausdruck bezeichnet extrakorporale Experimente mit lebenden Zellen, die anschließend wieder in den Organismus zurückgeführt werden.

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Fetus
Entwicklungsphase des menschlichen Organismus in der Zeit zwischen der 9. Woche nach der Befruchtung und der Geburt.

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Gamete
An der geschlechtlichen Fortpflanzung zahlreicher Organismen, u.a. Säugetiere, beteiligte Zelle. Die Gameten verfügen über das komplette Erbgut, jedoch nur in einem Satz Gene (haploider Chromosomensatz).

Gastrulation
Vorgang der Bildung und räumlichen Positionierung der Keimblätter zur Begünstigung der darauffolgenden Phase der Neurulation.

Gen
Funktionseinheit des Erbgutes, bildet einen DNA-Abschnitt; die Gene befinden sich in den Chromosomen im Innern des Zellkerns. Sie steuern zahlreiche Funktionen, darunter die Synthese von Enzymen und anderer Proteine.

GvHD (Graft versus Host Disease)
Immunologische Reaktion des immunkompetenten Spenderorgan auf das Gewebe des Empfängers.

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Hämatopoetische Stammzellen
Stammzellen, aus denen die Zellen des Bluts hervorgehen (rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen, Plättchen). Sie befinden sich im Knochenmark von Erwachsenen, in der Nabelschnur von Neugeborenen und in anderen Organen wie Leber und Milz während der Fetalentwicklung.

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Innere Zellmaße
Kern der Zellen im Innern der Blastozyste. Daraus entwickeln sich zuerst der Embryo und später der Fetus. Aus diesen Zellen werden die embryonalen Stammzellen generiert.

In-vitro (lateinisch)
Künstliche Umgebung für die Durchführung von Experimenten, z.B. Kulturschalen oder Reagenzgläser.

In-vitro-Befruchtung
Methode zur künstlichen Verschmelzung von Eizelle und Spermatozoe.

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Keimblätter
Aus den Zellen, die den Embryo bilden, bestehende Schichten. Aus den drei Keimblättern wachsen alle Organe und Anlagen des Kindes: Endoderm (innere Schicht), Mesoderm (Zwischenschicht) und Ektoderm (äußere Schicht).

Keimschicht
Die Befruchtung der Eizelle regt die Zellteilung an; die daraus hervorgehenden Zellen differenzieren sich zu den drei so genannten Keimschichten oder embryonalen Schichten Endoderm, Mesoderm und Ektoderm.

Kryokonservierung
Einfrieren und Lagerung bei niedrigen Temperaturen (-196°C) unter Verwendung von Flüßigstickstoff. Unter diesen Bedingungen bleiben überlebensfähigkeit und Zellfunktionen während langer Zeit unverändert.

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Meiose
Vorgang der Zellteilung, aus dem vier Tochterzellen mit je der Hälfte des Erbguts hervorgehen: Es ist nur je ein Chromosomensatz - der mütterliche oder der väterliche - vorhanden. Diese Art Zellteilung betrifft nur die Zellen, aus denen die Gameten hervorgehen.

Mesenchymale Stammzellen
Zellen mit hoher Differenzierungsfähigkeit, die verschiedene Zelltypen hervorbringen können: Osteoblasten, Chondrozyten, Myozyten, Adipozyten und pankreatische Beta-Zellen.

Mesoderm
Mittleres Keimblatt; aus dem Mesoderm entstehen die Knochen, Muskeln und das Bindegewebe.

Mikroumgebung
Die Moleküle und Verbindungen, z.B. Wachstums- und Ernährungsfaktoren, in den die Zelle umgebenen Strukturen, in einem Organismus oder im Labor. Die Mikroumgebung spielt für die Bestimmung der Zelleigenschaften eine wichtige Rolle.

Mitose
Vorgang der Zellteilung, aus dem zwei genetisch identische Tochterzellen hervorgehen. Diese Art Zellteilung ermöglicht einer Zellpopulation, zahlenmäßig zu wachsen oder aber konstant zu bleiben; sie kommt bei allen Zelltypen außer bei Gameten vor.

Morula
Die Morula, eine Ansammlung von Zellen, bildet sich in den ersten Stadien der Embryonalentwicklung während der Segmentierung der Zygote. Beim Menschen geschieht die Teilung der Zygote etwa 24-30 Stunden nach der Befruchtung; die weiteren Mitose-Vorgänge folgen rascher aufeinander. Bei der so genannten Segmentierung bildet sich am dritten Tag die Morula (Stadium von 8-16 Blastomeren), die in die Gebärmutterhöhle wandert und sich dort einnistet.

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Nabelschnur
Als Nabelschnur (funiculus umbilicalis, chorda umbilicalis) wird das Organ bezeichnet, das die Plazenta mit dem Fetus verbindet und diesen während der ganzen Schwangerschaft mit den erforderlichen Nährstoffen versorgt, Sauerstoff zuführt und Abfallstoffe beseitigt. In der Nabelschnur befinden sich eine Vene und zwei Arterien: Die Nabelschnurvene transportiert sauerstoff- und nährstoffreiches Blut zum Kind, das mit Abfallstoffen beladene Blut wird über die Sauerstoffarterie wegtransportiert.Die Nabelschnur, bestehend aus der Wharton-Sulze und aus Bindegewebe, hat keine Nerven, die Durchtrennung ist also schmerzlos. Die Nabelschnur ist glatt, glänzend, semirigid, flexibel und hochresistent (sie kann mit bis zu 5 kg belastet werden). Am Ende der Schwangerschaft mißt sie ca. 55 cm und besitzt einen Durchmeßer von 2 cm.

Nabelschnur-Stammzellen
Bei der Geburt aus der Nabelschnur entnommene hämatopoetische Stammzellen.

Nährmedium
Flüßiges Nährmedium, das die Zellen während der Kultivierung bedeckt und ihnen die benötigten Nährstoffe liefert. Das Nährmedium kann Wachstumsfaktoren enthalten, mit denen die erwünschten Zellveränderungen erzielt werden.

Nährschicht
In der Zellkultur verwendete Zellen, mit denen pluripotente Stammzellen ernährt und die Differenzierung verhindert werden.

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Oberflächenmarker
Zellspezifische Proteine auf der Zellaußenfläche; laßen sich mit Antikörpern oder andern Nachweistechniken sichtbar machen.

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Paßage
Wachstums- und Proliferationsphase einer Kulturzelle.

Plazenta
Bei allen weiblichen Säugetieren (ausgenommen Beuteltiere) vorhandenes Gewebe der Gebärmutter; fungiert als Vermittler zwischen Fetus und Mutter und gewährleistet die Ernährung und Atmung des Fetus.

Progenitorzelle
Vorläuferzelle, die weitere Zellen (Tochterzellen) hervorbringt.

Proliferation
Zunahme der Anzahl Zellen infolge der kontinuierlichen Teilung der einzelnen Zellen, aus denen identische Tochterzellen hervorgehen.

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Regenerative Medizin
Der Bereich der regenerativen Medizin setzt Therapien ein, bei denen Stammzellen zur Differenzierung zu spezifischen, für die Reparatur von geschädigten Geweben oder Organen erforderlichen Zelltypen veranlaßt werden.

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Selbsterneuerung/Erhaltung
Fähigkeit der Stammzellen zur unbegrenzten Reproduktion ohne Differenzierung.

Somatische Zellen
Alle Körperzellen des Menschen außer den Gameten (Eizelle oder Samenzelle).

Stammzelle
Nichtdifferenzierte Zelle, die spezialisierte Zellen hervorbringen und sich in Kulturen unbegrenzt teilen kann.

Stromazellen des Knochenmarks
Population aus verschiedenen Zellen innerhalb des Knochenmarks, welche die für das Leben und die Aktivität der Knochenmark-Stammzellen erforderliche Mikroumgebung schaffen.

Subkultur
Transfer von Kulturzellen mit oder ohne Verdünnung aus einem Kulturgefäß in ein anderes.

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Transdifferenzierung
Vorgang der Differenzierung von Stammzellen eines Gewebetyps zu Zellen eines anderen Gewebetyps. Vgl. Anpaßungsfähigkeit.

Trophoblast
Auch als Trophoektoderm bezeichnet: Zellgewebe, das zur Ernährung des Embryos dient. Es bildet die Plazenta und die anderen embryonalen Hilfsorgane, aber ist an der Bildung des Embryos selbst nicht beteiligt.Diese Struktur - die äußere Zellmaße der Blastozyste - entsteht im frühen Embryogeneseprozeß nach der Bildung des Blastocoels, jedoch noch vor der Implantation (Einnistung). Der Teil des so genannten muralen Trophoektoderms ist für die Implantation des Embryos zuständig; er entwickelt sich zur Plazenta und regelt den Sauerstoff- und Nährstoffaustausch zwischen Mutter und Embryo.

Wachstumsfaktor
Proteine, die die Zellproliferation und die Zelldifferenzierung stimulieren.

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Zellkultur
In Zellkulturen werden eukaryote Zellen, die aus der Dißoziation von tierischem Gewebe gewonnen sind, unter geeigneten Bedingungen (Temperatur, pH, Feuchtigkeit, Kohlendioxid, Nährstoffe) über sehr lange Zeit hinweg am Leben erhalten.

Zellteilung
Vorgang, bei dem aus einer Zelle durch Zellteilung zwei Zellen entstehen. Es wird zwischen der mitotischen und der meiotischen Zellteilung unterschieden.

Zygote
Durch die Befruchtung produzierte Zelle, d.h. Verschmelzung von zwei spezialisierten haploiden Zellen (Gameten)

Zytokine
Von mehreren Zelltypen produzierte und in die Zellumgebung sekretierte Eiweißmoleküle; sie sind in der Lage, das Verhalten anderer Zellen zu beeinflußen und neue Aktivitäten wie Zellwachstum, Differenzierung und Zelltod auszulösen.

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Page created on: 03/09/2012
Last modified on: 03/09/2012
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