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Gloßar rund um die Geburt



Die medizinische Terminologie ist für den Laien oft schwer verständlich und gibt Anlaß zu Mißverständnißen. Unten folgt ein Kurzlexikon mit einfachen Erklärungen zu den gängigsten Vokabeln der Geburtsmedizin.

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Amniotomie
Künstlicher Riß der Membran, der mit einer kleinen Sonde, dem so genannten Amniotom, verursacht wird. Während der Wehen wird die Fruchtblase zur Erleichterung und Beschleunigung der Austreibungsphase geöffnet (nicht praktizieren, bevor der Muttermund mindestens 4-5 cm geweitet ist).

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Bishop-Score
Ein geburtshilfliches Scoring-System zur Beurteilung der Voraußetzungen für eine Einleitung der Geburt. Kontrolliert werden vor allem die Geburtsreife von Muttermund sowie das Verhältnis zwischen kindlichem Kopf und dem zu durchquerenden Geburtskanal. Blasensprung
Riß des Fruchtwaßersacks, wobei das Fruchtwaßer in die Vagina fließt. Kurz vor der Geburt spürt die Schwangere ein Gefühl der Näße, das auf die klare, geruchlose Flüßigkeit zurückgeht. Der Blasensprung vor Einsetzen der Wehen wird als "frühzeitig" bezeichnet.

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Dammnaht
Die Dammnaht bezeichnet das Nähen des Dammschnitts durch den Arzt oder die Hebamme.

Dystokie
Gestörter Geburtsverlauf, zu deßen Abschluß geburtshilfliche Maßnahmen notwendig sind (Geburtszange, Saugglocke oder Kaiserschnitt). Die Ursachen sind unterschiedlich: Probleme bei der Uteruskontraktion (dynamische Dystokie) oder Störungen bei der Erweiterung des Gebärmutterhalses (mechanische Dystokie), den Austritt des Kindes erschwerende Beckenform, Anomalie von Lage oder Haltung des Kindes, übermäßiges Geburtsgewicht.

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Eingeleitete Geburt
Bei einer eingeleiteten Geburt findet keine Wehentätigkeit statt. Die Wehen werden mit Medikamenten künstlich eingeleitet. Die Medikamente werden per Tropfinfusion (Oxytocin) oder mit Vaginal-Gel (Prostaglandin) verabreicht. In einigen Fällen genügt die Durchstechung der Fruchtblase (Amniotomie).Häufigste Ursachen: Diabetes, Bluthochdruck oder andere Erkrankungen, die zu Veränderungen der Plazenta führen am Ende der Schwangerschaft wird eine starke Verringerung des Fruchtwaßers festgestellt zu dicke Babys (der Fetus leidet an "Makrosomie") die Wehen setzen nicht spontan ein, auch wenn das Fruchtwaßer bereits abgegangen ist überschreitung des Geburtstermins (Ende der 41. Woche).

Entwicklung
Als Entwicklung werden die Bewegungen bezeichnet, die das Baby beim Geburtsverlauf vollzieht, damit Kopf und Schultern aus dem letzten Abschnitt des Geburtskanals austreten.
Episiotomie
Kleiner Einschnitt in Vagina und Dammhaut (Muskelschicht zwischen Scheide und Anus). In der letzten Geburtsphase wird bisweilen ein Dammschnitt durchgeführt, um die Geburtsdauer für das Kind zu verkürzen und einen Dammriß zu vermeiden. Die Episiotomie wird vor allem praktiziert, wenn das Kind für die vaginale Geburt zu groß ist bzw. der verfügbare Platz für das Kind zu knapp ist. Sie findet unter Lokalanästhesie statt.
Eutokie
Natürliche Geburt ohne geburtshilfliche Eingriffe. Der Begriff eutokisch wird gleichbedeutend mit spontan verwendet (er bezeichnet das normal, d.h. ohne Einsatz von Arzneimitteln, beginnende Geburtsereignis).

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Fetales Engagement
Eintritt des Kindes in den Geburtskanal zur Vorbereitung der Austreibung aus dem Uterus. Normalerweise tritt der Kopf des Fetus zuerst in den Geburtskanal ein. Bei Beckenendlage (Füße oder Steiß voran) oder Querlage (Schultern voran) ist ein Kaiserschnitt geboten.

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Geburtskanal
Der Geburtskanal umfaßt den Muttermund (Gebärmutterausgang) und die Vagina. Es handelt sich um den "Weg", den das Baby bei der Geburt zurücklegt.

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Kontrollierte Geburt
Eine kontrollierte Geburt liegt vor, wenn die Wehen zwar spontan einsetzen, aber nicht genügend stark und regelmäßig sind. In diesem Fall werden Medikamente wie Oxytocin verabreicht, die die Gebärmuttermuskeln stimulieren und die Geburtsdauer verkürzen. Die Methode ist bei Wehenverzögerungen ratsam, wenn die Frau zu erschöpft ist, um mitzupreßen.

Kristeller-Handgriff
Methode, mit der bei Spontangeburt durch Druck auf das Gebärmutterdach (Fundus uteri) und Drücken auf den Bauch der Gebärenden die Austreibung beschleunigt wird.

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Makrosomie
Makrosomie kommt bei Kindern von Müttern mit Diabetes häufig vor. Es handelt sich weder um eine Erkrankung noch um eine Genanomalie, sondern einfach um ein leicht überdurchschnittliches Geburtsgewicht. Als Makrosomie gilt in der Regel ein Geburtsgewicht von über 4,5 kg.

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Nullipara
Der Begriff Nullipara bezeichnet eine Frau, die noch kein Kind geboren hat.

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Operative Entbindung
Entbindung mittels eines chirurgischen Eingriffs (Kaiserschnitt) oder mittels geburtshilflicher Instrumente (Zange, Saugglocke), um dem Kind auf die Welt zu helfen.

Oxytocin
Das Hormon Oxytocin regt die Gebärmuttermuskeln an und steigert Intensität und Häufigkeit der Wehen. Während der Wehen wird dazu eine ähnliche chemische Substanz verabreicht, um die Uteruskontraktionen zu intensivieren und die Geburt zu beschleunigen.

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Partogramm
Karte bzw. grafische Darstellung in der Geburtshilfe, auf der die wichtigen Ereigniße im Geburtsverlauf registriert werden. Vermittelt einen überblick über die Wehen und den optimalen Verlauf.

Pluripara
Als Pluripara wird eine Frau bezeichnet, die mehr als eine Geburt hinter sich hat.

Primipara
Frau bei ihrer ersten Geburt.

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Termingeburt
Geburt zwischen der 37. und der abgeschloßenen 40. Schwangerschaftswoche, d.h. 259 bis 294 Tage nach der letzten Monatsblutung.

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Page created on: 03/09/2012
Last modified on: 03/09/2012
 
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