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Ein neues leben: Ihr Körper


In den neun Schwangerschaftsmonaten werden Sie überrascht viele kleine Veränderungen wahrnehmen. Besonders im ersten Trimester paßt sich Ihr Körper allmählich an die anderen Umstände an und Sie verspüren ganz neue Empfindungen.

  • Empfindsamkeit
  • Schlaf-Wach-Rhythmus
  • übelkeit und Verstopfung
  • häufige Beschwerden
  • Aufhören mit Rauchen

Empfindsamkeit

Auf intensive Gerüche wie z.B. Kaffee, schweres Parfum und Zigarettenrauch reagieren Sie wahrscheinlich schon bald mit übelkeit. Bereits 10-15 Tage nach Ausbleiben der Monatsblutung werden Sie für Gerüche, Geräusche und Geschmack viel empfindlicher.

Schlaf-Wach-Rhythmus
Womöglich fühlen Sie sich tagsüber ständig schläfrig und schlummern abends leicht ein, wachen aber mitten in der Nacht auf und finden keinen Schlaf mehr.
Unser Rat: Leben Sie nach Ihrem Biorhythmus und organisieren Sie die Alltagstätigkeiten entsprechend. Gönnen Sie sich wann immer möglich tagsüber Ruhepausen. Wälzen Sie sich in der Nacht nicht schlaflos im Bett hin- und her. Gegen Schlaflosigkeit helfen ein ruhiger und geregelter Tagesablauf sowie mehrere, aber leichte Mahlzeiten. Vor allem am Abend sollten Sie leicht verdauliche, am besten kalzium- und mineralsalzreiche Lebensmittel zu sich nehmen. Tipps wie diese sowie häufige Spaziergänge an der frischen Luft verbeßern hoffentlich Ihre Schlafqualität. Im zweiten Trimester dürften die Schlafstörungen deutlich nachlaßen. Wahrscheinlich haben Sie allerdings in den letzten Schwangerschaftsmonaten oder während der Stillzeit erneut damit zu kämpfen.

Übelkeit und Verstopfung
Beschwerden wie übelkeit und Erbrechen, starke Speichelbildung und manchmal empfindliche Zähne, Sodbrennen und leichte Magenschmerzen sowie häufig Verstopfung sind in der frühen Schwangerschaft gang und gäbe. Solche Symptome und Veränderungen von Geschmack und Appetit treten bisweilen schon in den ersten Schwangerschaftswochen auf, klingen aber im dritten Schwangerschaftsmonat oft ab. Ihr Körper gewöhnt sich schlicht und einfach an die anderen Umstände und reagiert darauf: übelkeit, Erbrechen und übermäßiger Speichelfluß gehen hauptsächlich auf die verlangsamte Darm- und Magentätigkeit zurück. Diese zwar lästigen, aber harmlosen Beschwerden beeinflußen Ihren allgemeinen Gesundheitszustand in der Regel nicht. Um Sodbrennen zu vermeiden, sollten Sie immer Snacks wie Crackers oder trockene Kekse zur Hand haben. Empfehlenswert sind auch Bananen und magnesiumreiche Lebensmittel. Zudem sollten Sie auf leeren Magen keine Flüßigkeit trinken.
Zu den häufigen Beschwerden gehört auch Verstopfung: Der Darm arbeitet wegen des hohen Progesteronspiegels im Körper langsamer. Ein einfaches und bewährtes Rezept lautet, viel Waßer zu trinken und reichlich Obst und Gemüse zu eßen, um die Verdauung anzukurbeln.

Häufige Beschwerden
  Bei den Wehen handelt es sich um ein physiologisches Phänomen, das in den neun Monaten der Schwangerschaft unterschiedlich intensiv auftritt. In den ersten drei Monaten verspüren Sie eventuell ein Gefühl der Schwere im Unterbauch und leichte Krämpfe wie sonst bei Regelschmerzen. Es ist auch völlig normal, daß Sie häufiger Harndrang verspüren, weil die größer gewordene Gebärmutter auf die Blase drückt. Bei Sodbrennen sollen Sie mit Ihrem Arzt sprechen, um unangenehme Infektionen zu vermeiden.
Während der ganzen Schwangerschaft und besonders im ersten Trimester nehmen Sie zudem stärkeren Scheidenausfluß wahr. Der klinisch unrelevante Ausfluß geht auf die hochaktiven östrogene zurück, die die Sekretionen aus Uterushals und Vagina auslösen. Wenn jedoch der Ausfluß konstant und in großen Mengen auftritt und mit starkem Jucken einher geht, sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Viele Frauen leiden außerdem im Verlauf der neunmonatigen Schwangerschaft an Schmerzen zwischen den Rippen oder an der Wirbelsäule, die oft auf körperliche Anstrengung, übermäßigen Sport oder Fehlhaltungen zurückgehen. Hauptauslöser für Schmerzen im Kreuz ist dagegen die erhöhte Mobilität der Gelenke der Beckenkochen und der Wirbelsäule wegen der durch die Schwangerschaftshormone bedingten Veränderungen und wegen Ihres wachsenden Gewichts bzw. Umfangs. Bei heftigen, längere Zeit anhaltenden Schmerzen sollten Sie Ihren Arzt informieren, um das Risiko einer Fehlgeburt oder Frühgeburt mit Sicherheit auszuschließen. Bemühen Sie sich, eine aufrechte Körperhaltung einzunehmen und machen Sie Gymnastikübungen, um die Muskulatur der Wirbelsäule zu stärken. So entlasten Sie Ihren Rücken. Weitere Tipps: Keine hohen spitzen Absätze tragen, auf genügend harten Matratzen schlafen.

Rauchstopp
Das erste Schwangerschaftstrimester ist für die Entwicklung Ihres Babys entscheidend: Alkohol und bestimmte Medikamente sind strikte zu vermeiden. Außerdem sollten Sie unbedingt mit Rauchen aufhören und sich vor Paßivrauchen schützen.
Für Raucherinnen ist die Gefahr einer extrauterinen Schwangerschaft doppelt so groß wie für Schwangere, die nicht rauchen. Rauchen in der Schwangerschaft erhöht überdies die Gefahr von Frühgeburten und pränataler Mortalität. Wenn beide Eltern rauchen, steigt zudem das Risiko des plötzlichen Kindstodes. Der gesamte Verlauf der Schwangerschaft wird durch Rauchen negativ beeinflußt.
Wenn Sie Zigaretten, Zigarren oder auch Pfeifentabak rauchen, erhöhen Sie die Gefahr von Mißbildungen. Zudem kommt es später häufiger zu Problemen bei der psychomotorischen und kognitiven Entwicklung des Kindes. Laßen Sie sich von einem Facharzt beraten und helfen, wenn Sie zu den langjährigen Raucherinnen gehören oder wenn Ihnen der Entzug zu schwer fällt.
Page created on: 03/09/2012
Last modified on: 03/09/2012
 
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