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Neues Leben, erste Bewegungen: Ihr Körper


Ihre Schwangerschaft ist nun deutlich sichtbar. Das Bäuchlein rundet sich. Dabei unternehmen Sie eine Entdeckungsreise in die neuen Empfindungen der Mutterschaft.
Lästige übelkeitsgefühle verschwinden. In Ihrem Bauch spüren Sie Schmetterlinge - vielleicht die ersten Bewegungen Ihres Babys? Im zweiten Schwangerschaftstrimester fühlen Sie allmählich auch energische Bewegungen wie Tritte und Purzelbäume.

  • Uterus
  • BrüsteHaut
  • Blutkreislauf

Uterus

Nach der 10.-12. Schwangerschaftswoche bewirkt der "mechanische" Faktor des Wachstums von Fetus und Plazenta eine Vergrößerung der Gebärmutter. Die deutlichsten Veränderungen im zweiten Schwangerschaftstrimester betreffen den Uterus: Er wird größer, schwerer, der Gebärmutterhals verlängert sich.Im Inneren der Gebärmutter sind neben dem Baby die Plazenta, die Amnion- und die Chorionmembran, der Fruchtwaßersack und die Nabelschnur untergebracht. Die Hauptrolle des Geschehens spielt die Plazenta: Das hoch differenzierte Organ mit ausgeklügelten Funktionen ermöglicht die Atmung und Ernährung des Fetus und übernimmt eine komplexe endokrine Aktivität. Ihr Baby wird von Ihnen über die Plazenta mit den benötigten Nährstoffen und Antikörpern versorgt. Das Fruchtwaßer besteht zu 98-99 % aus - nicht stehendem - Waßer. Alle Komponenten, z.B. Protein, Kreatinin, Glukose, Bilirubin, Hormonstoffe und Fette, werden in schnellem Takt ausgewechselt. Ab der 16. Schwangerschaftswoche erneuert sich das Fruchtwaßer häufig an einem Tag. Ihr Uterus vergrößert sich und verschiebt sich nach oben, wo er auf den Magen drückt. Das kann Sodbrennen verursachen: Zwischen Speiseröhre und Magen liegt eine Klappe, die sich für den Durchgang der Nahrung öffnet und schließt. Wenn die Gebärmutter auf den Magen drückt, kann sich die Klappe öffnen und Verdauungßäfte freigeben. Um Sodbrennen zu lindern, sollten Sie scharfe Speisen und Getränke meiden. Verzichten Sie auf enge Kleider, um den Magen nicht einzuschnüren. Leichte sporadische Schmerzen in der Gebärmutter sind kein Grund zur Sorge, sondern gehen auf die Vergrößerung des Organs zurück. Ruhen Sie sich seitlich liegend mit einem Kißen unter dem Bauch aus, um das Schweregefühl des gewachsenen Uterus zu lindern.
Brüste
Größere Brüste und ein Spannungsgefühl gehören zu den ersten Veränderungen in der Schwangerschaft. Die Brüste bereiten sich in neun Monaten auf die neue Aufgabe als Milchspender für das Baby vor. Die Veränderungen ergeben sich aus der Hormonumstellung und insbesondere aus dem höheren östrogen- und Progesteronspiegel.Die Brüste werden fülliger, vielleicht tritt bereits etwas Kolostrum aus, die gelbliche, serumartige Erstmilch aus Waßer, Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten, die dem neugeborenen Kind beim Stillen den ersten Immunschutz vermittelt. Geschwollene Brüst sind manchmal etwas schmerzhaft. Die Haut um die Brustwarzen kann sich schon in den ersten Schwangerschaftswochen hart und geschwollen anfühlen. Brustwarze und Warzenhof (dunkler Ring) werden empfindlicher für Berührungen. Manchen Frauen ist bereits der Kleiderkontakt unangenehm. Das Brustvolumen nimmt zu und das Bindegewebe, das eine wichtige stützende Rolle spielt, erschlafft leichter. Häufig erscheinen Schwangerschaftßtreifen und rötlichblaue Streifen. Sie gehen auf überdehnung und auf Riße in der Unterhaut zurück. Versorgen Sie Ihre Haut schon am Anfang der Schwangerschaft mit viel Feuchtigkeit und maßieren Sie ein Pflegeöl ein, um Schwangerschaftßtreifen vorzubeugen. Weiterer Tipp: Tragen Sie einen stützenden BH, ab besten ohne Metallbügel, und achten Sie auf sorgfältige Körperhygiene. Besonders bei Ausfluß sollten Sie die Unterwäsche gründlich waschen. Pflegen Sie Ihre Brustwarzen und bereiten Sie sie aufs Stillen vor: Warm-Kalt-Duschen und sanfte Maßagen mit einem nicht zu rauen Handschuh werden von vielen Schwangeren als belebend empfunden. Pflege und gezielte Bewegungsübungen mit den Fingerspitzen verbeßern die Elastizität und Spannkraft des Busens. Dazu streichen Sie mit den Fingern von unten über den Busen und ziehen die Brustwarze sanft nach außen. Zur Vorbereitung aufs Stillen können Sie die Brustwarzen und den Warzenhof abhärten. Dafür hilft eine Creme aus reinem Lanolin mit vielen Nährstoffen für eine weiche Haut. Eine gute Alternative ist Karitébutter mit einer schützenden, nährenden und pflegenden Wirkung.
Haut
Ab dem vierten Monat bekommen viele Schwangere dunkle Flecken im Gesicht: Auch hier sind Hormone im Spiel, die die Produktion der melaninhaltigen Zellen namens Melanozyten stark ankurbeln. Die bräunlichen Pigmentflecken bilden sich überwiegend auf Stirn, Nase, Oberlippe und Wangenknochen. Sie werden als "Chloasma" oder "Schwangerschaftsmaske" bezeichnet.Die Pigmentierung betrifft neben dem Gesicht z.B. auch die Innenseite der Oberschenkel, die Brustwarzen und den Warzenhof. Bei manchen Frauen zeichnet sich zwischen Bauchnabel und Schamhaar eine bräunliche Linie ab.
Blutkreislauf
Nach der 16. Woche ist Ihre Schwangerschaft nicht mehr zu übersehen. Muskel und Bänder werden schlaffer, die Taille verschwindet. Ihr Körper legt an strategischen Körperstellen wie Oberschenkel, Hüfte, Busen gezielt Fettreserven an. Ihr Gewicht nimmt zu, die Blutmenge in Ihrem Körper - Waßer, Blutkörperchen und Eiweiße, die das wachsende Volumen von Fetus und Uterus versorgen - steigt ebenfalls an.Um die 16. Woche wird die Durchblutung intensiver. Sie geraten leichter ins Schwitzen. Ihre Haut strahlt, die Haare strotzen vor Gesundheit. Zur Vorbeugung von Krampfadern sollten Sie jede Gelegenheit nutzen, um die Beine hochzulegen. Gehen Sie häufig zu Fuß, um die Muskeln zu trainieren. Im zweiten und dritten Semester führen Flüßigkeitsansammlungen im Gewebe und Venenstau häufig zu geschwollenen Knöcheln - eine normale physiologische Erscheinung also, über die Sie sich keine Sorgen machen müßen. Die Hormonproduktion der endokrinen Drüsen kann sogar zu Zahnfleischschwellungen führen. Befolgen Sie in der ganzen Schwangerschaft eine einwandfreie Mundhygiene.
Page created on: 03/09/2012
Last modified on: 03/09/2012
 
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