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Nachgeburt


Bei der Nachgeburt handelt es sich um die letzte Geburtsphase. Sie besteht in der Außtoßung der Plazenta nach dem Kind (deshalb die Bezeichnung Nachgeburt).

Die Außtoßung erfolgt rasch und spontan: Die Ablösung von Plazenta und Fruchtblase geschieht normalerweise wenige Minuten (5 bis 40) nach der Geburt, wobei die letzten spontanen Wehen ausgenutzt werden. Die frischgebackene Mutter bleibt inzwischen unter überwachung des medizinischen Personals im Kreißaal. Der Facharzt für Geburtshilfe oder der Gynäkologe kann einen leichten Druck auf den Bauch der Wöchnerin ausüben. Um die Außtoßung zu beschleunigen, wird der Arzt bei Bedarf über eine Injektion in die Nabelschnur Oxytocin in kleiner Dosis verabreichen. Oxytocin ist ein vom Organismus natürlich gebildetes Hormon, das die Muskelkontraktionen der Gebärmutter anregt.

In der Phase vor der Außtoßung der Plazenta findet die Entnahme des Nabelschnurbluts zur Aufbewahrung der Stammzellen statt. Dieser völlig schmerzlose und risikofreie Vorgang dauert nur wenige Minuten.

Nach der Außtoßung wird die Plazenta vom Facharzt für Geburtshilfe untersucht. Die Plazenta wird auf einen Untersuchungstisch gelegt, an der Oberfläche mit Gaze gereinigt und sanft abgeklopft, um festzustellen, daß sie intakt ist. Anschließend wird die Form untersucht, Ausmaße und Gewicht werden registriert. Die Kontrolle ist entscheidend wichtig, denn wenn Teile der Plazenta fehlen, ist ein ärztlicher Eingriff erforderlich, damit die Plazenta komplett ausgestoßen wird.
Page created on: 03/09/2012
Last modified on: 03/09/2012
 
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